Die TMA Auswertung am Lichtmikroskop hat die Nachteile, dass die manuelle Überprüfung der Position im Raster fehleranfällig und die Relokalisierung von Spots sehr aufwändig ist. Auch kann die Auswertung nur von einer Person an einem Ort zur gleichen Zeit stattfinden.
Eine Alternative ist die Auswertung an Virtuellen Schnitten, also an vollständig digitalisierten Objektträgern in höchster Auflösung. Dies bringt zudem eine erhebliche Vereinfachung und Unterstützung der Auswertung mit sich:
Einmal definierte Spots sind immer wieder sofort aufrufbar.
Die Auswertung beschränkt sich auf die eigentliche Bewertung. Das Lokalisieren und die Anzeigen der Spots übernimmt die Software.
Die Virtuellen Schnitte liegen einmal an einem zentralen Speicherort. Der Zugriff über das Intranet ist jederzeit von jedem Berechtigten von jedem Ort aus möglich.
Für die Digitalisierung Ihrer TMA Schnitte gibt es mehrere Möglichkeiten:
Sie haben bereits einen Slide Scanner. Unsere Software kann die gängigen Formate einlesen.
Sie wollen einen eigenen Slide Scanner beschaffen. Wir stellen Ihnen gerne ein Paket zusammen.
Alternativ scannen wir auch Ihre TMA Schnitte als Service.
Zum Speichen der digitalen TMA Schnitte brauchen Sie ein Storage, und zur Bereitstellung im Intranet einen Server. Dazu können Sie eigene, vorhandene Hardware nutzen. Alternativ stellen wir Ihnen auch gerne ein Angebot dafür zusammen.
Der VM TMA Evaluator wird lokal auf einem Windows Rechner installiert. Als Basis benötigt er das Virtuelle Mikroskop VM Slide Explorer 2010 der VMscope GmbH.
Definition des Rasters, der Spot-IDs und Zugehörigkeit sowie der Falldaten für eine TMA-Serie
Automatische Detektion des Rasters und der Spots.
Auswerten mit automatischer Anzeige der Spots
Frei wählbare Auswerteparameter
Export der Ergebnisse nach MS Excel
Ausdruck der Layouts als Vorlage zur TMA Erstellung
Der VM TMA Evaluator ist unter anderem bei folgendem Kunden im Einsatz: